Sonntag, 27. April 2008

Neue Impulse für umweltverträgliches Handeln

Im Text geht es vor allem darum, dass die Forschung im Bereich Umwelt erweitert werden soll, denn eine wirksame und effiziente Umweltpolitik funktioniert nicht ohne wissenschaftlich fundierte Grundlagen. Es geht darum, wissenschaftliche Forschung mit geistes-, politik- und wirtschaftswissenschaftlicher zu vereinen. Wilfried Haeberli von der ETH Zürich ist aber der Meinung, dass wir davon noch weit entfernt sind. Das Bundesamt für Umwelt hat mit externen Experten gemeinsam folgende fünf Forschungsschwerpunkte festgelegt:

1. Handlungsmöglichkeiten für eine intakte Umwelt: Hier geht es darum, die Bedeutung verschiedener Akteure für die Erhaltung einer intakten Umwelt zu analysieren, mit dem Ziel Faktoren, die zu umweltschädigendem Verhalten führen, zu verstehen und Wege zu suchen, die zu umweltschonendem Verhalten anregen.

2. Schutz vor Schadstoffen: Die Forschung soll Methoden entwickeln, um schädliche Substanzen für das Ökosystem frühzeitig zu erkennen . Dafür müssen Grenzwerte definiert und Anreizsysteme für ein umweltverträgliches Handeln geschaffen werden.

3. Schutz und schonende Nutzung der natürlichen Ressourcen: Es sollen Modelle entwickelt werden, mit deren Hilfe abgeschätzt werden kann, wie sich unterschiedliche Formen der Landnutzung auf die Stoff-, Wasser- und Energiekreisläufe auswirken.

4. Klimawandel: Hier geht es ebenfalls darum, Modelle zu entwickeln um den Verlauf der Klimaänderung sowie deren Auswirkungen auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umweltsysteme abzuschätzen.

5. Naturgefahren und technische Risiken: Hier sollen Grundlagen erarbeitet werden, damit Risiken frühzeitig erkannt und Katastrophen möglichst vermieden werden können. Risiken müssen aufgezeigt, Schutzziele gefunden und Massnahmen vorgeschlagen werden.

Wilfried Haeberli meint, dass die Diskrepanz zwischen Wissen und handeln sehr gross sei. Dem kann ich teilweise zustimmen. Zum Beispiel weiss ich, dass ich der Umwelt zuliebe so selten wie möglich mit dem Auto fahren sollte und trotzdem mache ich es. In diesem Punkt stimme ich ihm also zu. Ich hatte aber keine Ahnung davon, dass biogene Treibstoffe ebenso schädlich, wenn nicht noch schlimmer, für die Umwelt sein können wie Benzin oder Diesel. Je nach Herkunft, Produkt, Anbaumethode und Verarbeitung bestehen grosse Unterschiede. So muss darauf geachtet werden, wo das Produkt herkommt. In vielen Ländern herrscht bereits jetzt Knappheit des Grundnahrungsmittels weil es für die Produktion biogener Treibstoffe verwendet wird. Bauern müssen darauf achten, wie sie ihr Getreide anbauen und in der Verarbeitung sollte möglichst wenig Energie dafür aufgewendet werden. Also müssen alle an einem Strang ziehen. Der Konsument entscheidet letztlich, welches Produkt er kauft. Aber wie soll er entscheiden, wenn er das nötige Wissen nicht hat? Deshalb bin ich auch davon überzeugt, dass zuerst genügend Wissen durch Forschung aufgebaut werden muss, um die Diskrepanz zu schliessen. 

Donnerstag, 24. April 2008

Der ökologische Fussabdruck

Nach dem beantworten der Fragen auf den beiden Webseiten erhielt ich folgende Resultate.
Bei footprint.ch liege ich mit 2.4 Planeten zwar knapp unter dem schweizerischen Durchschnitt, allerdings haben wir ja nur einen Planeten. Es hat mich ziemlich erstaunt, dass ich nicht sehr nachhaltig lebe, obwohl ich darauf schaue, wenn ich Geräte kaufe, dass diese nicht zu viel Energie verbrauchen. Ich glaube, das Resultat entstand grösstenteils durch meine Angabe zum Gebrauch des Autos. Ich gebe zu, ein nicht sehr umweltfreundliches Auto zu fahren, weil es schon ziemlich alt (17 Jahre) ist. Leider kann ich mir noch kein umweltfreundlicheres Leisten. Ich werde allerdings bei einem Kauf fest darauf achten, ein "sauberes" Auto zu kaufen. In meinem Leben spielt das Auto eine ziemlich grosse Rolle. Einzig zur Pädagogischen Hochschule nutze ich die öffentlichen Verkehrsmittel. Mit dem Auto bin ich einfach schneller. Ausserdem kann mich das Auto zu jeder Zeit an jeden Ort bringen, was öffentliche Verkehrsmittel nicht schaffen. Ich weiss, dass dies keine besonders nachhaltige Einstellung ist, trotzdem möchte ich nicht auf das Auto verzichten.

Der Co2-Rechner hat folgende Resultate errechnet: Mobilität 5,0 Tonnen; Ernährung 1,5 Tonnen; Haushalt 3,3 Tonnen.
Hier verdeutlicht sich also meine Annahme, dass mein hoher Wert vor allem auf das Auto zurückzuführen ist. Ich glaube mich in der Ernährung und im Haushalt nicht schlecht zu halten. Ich finde es aber etwas schwierig, aus dem Resultat etwas herauszulesen, da es keine Vergleichsgrösse oder Grenze gibt, die eingehalten werden sollte. Deshalb kann ich zu diesem Resultat nicht mehr schreiben.

Unterschiede zwischen den beiden Befragungen

Die Resultate des Co2-Rechners gibt für die Mobilität, die Ernährung und den Haushalt den jeweiligen Co2-Ausstoss an. Dies finde ich sehr gut, denn dadurch kann man genau erkennen, wo am meisten Verbesserungspotenzial liegt. Dies ist bei footprint.ch nich so. Dafür gibt footprint.ch eine Vergleichsgrösse an (wie viel mal würden wir unseren Planeten benötigen, wenn alle so leben würden wie ich?). 
Die Befragungen unterscheiden sich insofern, dass bei footprint.ch nur angeklickt werden muss, beim Co2-Rechner müssen aber Werte ausgewählt werden. Dadurch hat man etwas mehr "Freiheit". 

Verbesserungspotenzial

Wie bereits erwähnt liegt mein grösstes Verbesserungspotenzial eindeutig bei der Mobilität. Hier würde für mich aber nur ein viel umweltfreundlicheres Auto in Frage kommen. Ansonsten möchte ich mich nicht einschränken und das Auto seltener benutzen.